Die ASIT®- Methode

Die strukturierte Kreativitäts- und Moderationsmethode

Die ASIT-Methode ist das optimale Werkzeug, um

  • Teambesprechungen ziel- und lösungsorientiert zu moderieren,
  • wirklich innovative Produkt- und Lösungsideen zu entwickeln und
  • strukturierte Workshops zu gestalten, z. B. für Strategie- oder Geschäftsmodellinnovationen.

Ihre wichtigsten Merkmale sind:

  • Die ASIT-Methode nutzt die Evolutionsprinzipien, auf denen mehr als achtzig Prozent aller erfolgreichen Innovationen beruhen.
  • Die Methode besteht aus einem "Werkzeugkasten", mit dem wir strukturiert Problemlösungen oder Produktideen entwickeln.
  • ASIT ist einfach (wenn auch nicht unbedingt leicht) zu erlernen und anzuwenden.

Was hat ASIT mit TRIZ zu tun? ... und was ist eigentlich TRIZ?

Die ASIT-Methode ist eine Weiterentwicklung und Vereinfachung der älteren, komplexeren TRIZ-Methode

TRIZ (Teorija Reshenija Izobretateliskih Zadatch = Theorie des erfinderischen Problemlösens) ist eine Methode, die ihre Wirksamkeit bei der Beschreibung und systematischen Lösung technischer Aufgabenstellungen weltweit bewiesen hat. TRIZ erlebt derzeit eine Renaissance und wird weltweit in vielen großen Unternehmen für Entwicklungsaufgaben eingesetzt.

Hauptelemente von TRIZ sind die Widerspruchstabelle und die 40 Innovationsprinzipien. Um ein spezifisches, technisches Problem erfinderisch zu lösen, sucht der TRIZ-Anwender in der Wiederspruchstabelle nach der passenden, allgemeinen Formulierung der zu lösenden Aufgabe. Diese wird jeweils durch einen zu verbessernden Parameter und durch einen, von diesem abhängigen, sich verschlechterndem Parameter beschrieben. Die Tabelle gibt dann (meistens) ein oder mehrere allgemeine Lösungsprinzipen vor. Auf Grundlage dieser vorgegebenen, allgemeinen Lösungen wird nun nach möglichen, spezifischen Problemlösungen gesucht.

 

 

 

Die TRIZ-Methodik ist ein hervorragendes Werkzeug, um spezielle, technische Probleme zu lösen. Sie wurde von Genrich Saulowich Altshuller in der früheren Sowjetunion entwickelt, um den Lösungsprozess zu systematisieren. Grundlage dieser Systematik ist die Analyse von mehr als 200.000 Patenten und Erfindungen.

Altshuller selbst definierte TRIZ wie folgt: "TRIZ ist eine Methodik, die Entwicklern ein Erfahrungs- und Wissenskonzentrat mit Benutzerleitfaden zum systematischen Innovieren zur Verfügung stellt. Die Systematik ist besonders geeignet, Neuerungen schöpferisch zu produzieren." (zitiert nach B. Klein, TRIZ/TIPS, Oldenbourg-Verlag)

Kritisiert wird an TRIZ überwiegend die Komplexität, der sehr hohe Lernaufwand und Anwendungsprobleme bei der Standardisierung des zu lösenden Problems.

Dieses wurde auch von Altshullers Schülern bemerkt. Genadi Filkivski emigrierte erst nach Israel, wo er eine vereinfachte Form von TRIZ entwickelte und später in die USA. Aus seinem Konzept entstand später - maßgeblich durch die Arbeiten des Luft- und Raumfahrtingenieurs Dr. Roni Horowitz - die ASIT-Methode. ASIT wird heute von vielen großen, mittleren und kleineren Unternehmen als relativ leicht zu erlernendes und trotzdem sehr machtvolles Kreativitätswerkzeug eingesetzt.

In Frankreich, den BeNeLux und Deutschland wird die ASIT-Methode nach Dr. Horowitz seit 2004 durch SolidCreativity trainiert und weiterentwickelt. Die Weiterentwicklungen sind im Wesentlichen Anpassungen der ASIT-Methode für bestimmte Anwendungsfelder, wie "Sustainable Innovation" oder "Geschäftsmodellinnovation".

Zu den ASIT-Trainings-Workshops


Den Innovationsmuskel stärken

Die Produkt- und Lösungsentwicklung mit ASIT

1. Schritt: Die ASIT-Vorbereitung (20 - 60 Minuten)

Hier wird festgelegt, welches Problem kreativ gelöst werden soll, oder für welches Produkt Innovationen gesucht werden. Durch Beantwortung einiger Fragen gewinnen wir schnell Klarheit über die konkrete Aufgabenstellung und ihre Formulierung. Anschließend notieren wir nach ASIT-Vorgabe gezielt Informationen, die wir später für den Einsatz der ASIT-Werkzeuge benötigen. Dies betrifft Merkmale des Problems oder des Ausgangsproduktes, sowie der Rahmenbedingungen, die bei der Innovation oder Problemlösung eine Rolle spielen können.

Die Teilnehmer werden ausgesucht und eingeladen, geeignete Räumlichkeiten und Hilfsmittel wie Beamer und Flipcharts organisiert. 

2. Schritt: Die Ideenerzeugung (2 - 6 Stunden)

Jetzt befinden wir uns bereits mitten im Innovationsworkshop. Dieser dauert von einigen Stunden bis zu zwei Tage (mit kreativen Pausen).

Im Workshop werden die ASIT-Denkwerkzeuge eingesetzt, um elegante Ideen für Neuprodukte oder Problemlösungen zu finden. Dabei geben die Werkzeuge Ideentrigger vor, die

  • die Kreativität der Teilnehmer aktivieren und sie
  • in die Richtung neuartiger Lösungskonzepte lenken.

Die Ideentrigger "transportieren" die ASIT-Anwender etwa zwei Drittel der "gefühlten Distanz" hin zur originellen Lösung. Die kreativen, eleganten Ideen werden so viel einfacher und zuverlässiger erkannt als mit herkömmlichen Kreativitätstechniken.

Das Ergebnis ist eine Liste "konvergenter" Ideen, also von Ideen, deren Muster mit denen kreativer, erfolgreicher Lösungen übereinstimmen. 

Sie können die ASIT-Methode in einem etwa einstündigen Web-Meeting an einem von Ihnen gewählten Beispiel ausprobieren. Kostenlos und unverbindlich.

3. Schritt: Ideenbewertung und -auswahl (60 - 90 Minuten)

Die ASIT-Methode begünstigt schon bei der Ideenerzeugung Qualität im Verhältnis zu Quantität. Dies gilt besonders im Vergleich zu wenig strukturierten Methoden wie Brainstorming, 6-3-5 und Ähnlichem. Hierdurch werden Ideenbewertung und Ideenauswahl stark vereinfacht. Um Zeit und Ressourcen auf die besten Ideen zu konzentrieren, filtern wir sie anhand der Kriterien E-O-M (effektiv, originell, machbar) heraus. In einem "Ideensteckbrief" werden sie dann verfeinert und die nächsten Schritte definiert. 

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Die fünf ASIT-Denkwerkzeuge der Problemlösung

Das Erfahrungs- und Wissenskonzentrat von hunderttausenden innovativer Lösungen

Unifikation:
nutzt vorhandene Ressourcen auf neue Art und Weise.

Multiplikation:
fügt neue Objekte hinzu, allerdings mit einer Einschränkung, um Komplexität zu vermeiden.

Division:
organisiert das Bestehende neu. Sehr effektiv für Prozesse oder komplexe Systeme.

Symmetrien brechen:
führt zu wirklich überraschenden, neuen Erkenntnissen und Ideen.

Objektelimination:
macht Lösungen erkennbar, die durch ihre Einfachheit begeistern.


Für welche Arten von Problemen funktioniert ASIT?

  • physische, physikalische, technische Probleme (die betrachteten Elemente sind die Objekte oder Systemteile)
  • menschliche oder soziale Probleme (hier sind die Personen, ihre Funktionen, ihre Beziehungen die Objekte)
  • Prozesse (als Objekte dienen hier Prozesschritt, Beziehungen, Bedingungen)
  • Produkte und Dienstleistungen (weil man letztlich alles als Objekte betrachten kann)

Übrigens können die ASIT-Prinzipien auch hervorragend für die Ideenfindung und -bewertung im Rahmen anderer Methoden eingesetzt werden.

Beispiele dafür sind Business Model Generation, Blue Ocean Strategy, Theory of Constraints.

Wer setzt ASIT ein?

ASIT-Anwender sind einzelne Personen, kleine und mittlere Unternehmen oder auch Großunternehmen, wie Michelin oder EADS. Weitere Referenzen finden Sie hier.