Clevere Produktvarianten für mehr Marktanteile

Es muss nicht immer ein revolutionäres Neuprodukt sein. Einfacher und schneller erreichen Sie Ihre Innovationsziele mit cleveren Varianten von bestehenden Produkten.

Inhalt

Ein neues Produkt entwickeln?

Schneller und mit weniger Risiko kommt ans Ziel, wer eine clevere Variante eines bestehenden Produkts in den Markt bringt.
Weil so vorhandene Strukturen und Kompetenzen genutzt werden, um sich neue Zielgruppen und Marktanteile zu sichern.

Schöne Beispiele für Varianten-Innovationen
liefert die Körperpflege-Industrie:

  • Besondere Shampoo-Varianten für trockene und fettige Haare, für blonde und graue Haare, für Kinder und Männer …
  • Spezielle Zahncremes für morgens und abends, für Kinder, für schmerzempfindliche Zähne, mit Aufhellungseffekt, Fluor …
  • Deodorants für den Sport, als Spray, Stick oder Roller, für Männer, mit Langzeitwirkung, parfümiert, nicht-parfümiert …

In vielen Branchen wird das Potential von Varianten-Innovation noch nicht erkannt.
Falls das auch auf Ihre Branche, Ihr Unternehmen zutrifft, möchte ich Ihnen helfen.
Mit diesen 5 einfachen Schritten finden Sie garantiert mindestens eine innovative Produktidee. Eine Idee, die umsetzbar ist und großes Potential hat.

Ich erläutere Ihnen das Vorgehen an einem Beispiel,
dem zur Zeit allgegenwärtigen FFP2-Mund-und-Nasenschutz. Mit ein paar einfachen Anregungen finden Sie selbst clevere Produktideen.

Erstellen Sie eine Liste mit Anwendergruppen.
Zum Beispiel: Kinder, alte Menschen, Lehrer/innen, Erzieher/innen, Sportler/innen, Bartträger … . Überlegen Sie sich noch ein oder zwei zusätzliche, eigene Kategorien. Dann markieren Sie ein oder zwei Anwendergruppen, für die Sie eine FFP2-Maskenvariante entwickeln möchten.

Wir brauchen noch eine zweite Liste - mit Situationen, in denen das Produkt eingesetzt wird.
Beispiele: draussen bei Regen, Klassenzimmer, Bus, Büro, Supermarkt … .
Ergänzen Sie die Beispiele um ein oder zwei eigene Situationen. Dann markieren Sie ein oder zwei Situationen, für die Sie eine neue Variante finden möchten.

Die dritte und letzte Liste: Merkmale des Produkts
- oder Merkmale von Teilen des Produkts. Beispiele: Materialart, Materialstärke, Größe, Geometrie (2D und 3D), Farbe, Oberflächenbehandlung, Art des Randes … . Finden Sie wieder zwei weitere, eigene Merkmale.
Soweit die Vorbereitung.

Jetzt geht es los mit den neuen Ideen.
Nehmen Sie eine Zielgruppe oder Zielsituation. Als mein Beispiel wähle ich „Grundschulkinder im Klassenraum“. Jetzt suche ich nach Ideen für eine bessere FFP2-Maske für diese Anwender, die sich hinsichtlich (aus der Liste mit Merkmalen):

  • Größe
  • Art des Randes und
  • Farbe

vom Standardprodukt unterscheidet.

Meine erste Idee. Ich biete Schulverwaltungen dieses Konzept an:
Für Kinderköpfe passende FFP2-Masken mit gelben, grünen und blauen Rändern. Dazu farbige Buttons und drei Stufen von altersgerechtem Aufklärungsmaterial und Simulationsspielen mit kleinen Tests.
Die Kinder lernen in drei Stufen mehr und detaillierteres Wissen über Viren, Infektionen und wie sie sich und andere schützen können. In den Tests zeigen sie Ihren Wissensstand und bekommen Masken und Buttons der nächsten Farbstufe.

Der erwartete Nutzen für die Kunden (Schulverwaltungen) und Anwender (Kinder):
sichereres Verhalten, weniger Infektionen, Schließungen oder Lernrückstand. Die Kinder werden zu Akteuren. Interesse und Motivation steigen, sie entwickeln ein Gefühl von Kontrolle und bauen Ängste ab.

Jetzt Sie.
Zum Üben entwickeln Sie mit demselben Ablauf zwei oder drei einfache Produkte. Das ist natürlich nur die Übung. Für Ihr reales Projekt entwickeln Sie, ideal zu Zweit oder Dritt, mehrere Produktkonzepte. Ideal ist, das in einem kleinen Team zu tun. Dann nehmen Sie die ein oder zwei besten und untersuchen sie weiter: einfache Prototypen, Kunden- und Anwendertests, Patente, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung … .

Nachdem sie das Vorgehen jetzt kennen,
möchten Sie bestimmt innovative Ideen für echte, eigene Produktvarianten entwickeln. Dafür noch einmal der Ablauf:

  • Listen erstellen mit Anwendergruppen und Anwendungssituationen
  • Liste erstellen mit Merkmalen des Produkts - oder auch Merkmalen von Produktteilen
  • Elemente aus Listen 1. und 2. wählen oder kombinieren (Szenario) - und Produktmerkmalen gegenüberstellen
  • Eine Produktvariante (Kombination von Produktmerkmalen) konfigurieren, die für das Szenario besonders attraktiv ist
  • Das resultierende Produkt zum Leistungspaket weiter denken

Hat das was mit der ASIT®-Methode zu tun?
Das hat es. Was wir hier gemacht haben, ist eine vereinfachte Anwendung des Prinzips "Symmetrie brechen". Wo wir gerade über Symmetrie und Deodorants sprechen. Die höchste Stufe der asymmetrischen Eigenschaften ist ja die Adaptivität. Wie Rexona ein adaptives Deo entwickelt hat, finden Sie, wenn Sie nach "Rexona motionsense" googlen.

Dietmar Gamm, Partner DE/CH/AU:

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