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Die Kreativität im Unternehmen fördern

Was bringt es eigentlich, kreativ leistungsfähiger zu sein - als Organisation? Eine sehr gute Frage!

Die Antwort lautet: Das hängt davon ab, ob Menge oder Qualität der Ideen der Engpass zu größerem Erfolg der Organisation sind - oder nicht.

Nach unserer Einschätzung lassen sich die Unternehmen etwa so kategorisieren: 20% sind sehr gut im Entwickeln und im Umsetzen kreativer Ideen und Lösungen. Weitere 20% haben in beiden Feldern Schwierigkeiten. Dazwischen liegen die 30%, die sehr gute Ideen effektiv entwickeln, aber schlecht umsetzen - und die 30% bei denen es gerade umgekehrt ist.

Bislang ging es bei diesem Punkt um "offizielle" Entwicklungsprojekte. Daneben gibt es die genauso wichtige "Alltags-Kreativität". Bei der Probleme gelöst und Dinge verbessert werden, meist ohne Workshops, Meetings und Projektpläne.

  • Ein Mitarbeiter im Service-Center löst elegant eine Reklamation. Statt einer Schadenersatzforderung gibt es einen begeisterten Kunden und einen Zusatzverkauf.
  • Die neue Vertriebsingenieurin hat eine clevere Idee, und plötzlich rufen potentielle Kunden sie an und bitten um ein Gespräch - statt umgekehrt.

Was bringt es also, wenn die Organisation in kürzeren Abständen erfolgreichere Produkte entwickeln kann, diese zu geringeren Kosten produziert, verkauft und ausliefert - an mehr Kunden und zu besseren Preisen?
Die Erfahrung zeigt: Alle Kosten- oder Erlösfaktoren profitieren von Kreativ-Kompetenz.

Und um kreativ-kompetent zu sein, benötigen Sie keine kreativ Hochbegabten. Nur ganz "normale" Mitarbeiter/innen, die die richtigen Techniken routiniert - und nach einiger Zeit intuitiv, ohne Nachzudenken - einsetzen.

Update fürs Denken

Eine häufige Frage: "Wir müssen als Unternehmen viel innovativer werden! Vor allem brauchen wir kreativere Mitarbeiter. Menschen, die den Status Quo herausfordern. Die neugierig sind und Fragen stellen. Die, wenn sie vor Situationen oder Problemen stehen, darin Chancen erkennen, die die meisten nicht sehen. Was sollten wir tun?"

Antwort: "Ihr Ziel hat eine Gewohnheits- und eine Kompetenzdimension. Die Zielangewohnheit ist, Standardlösungen zu hinterfragen und nach kreativen Alternativen zu suchen. Die Zielkompetenz ist, eine Vorgehensweise zu meistern, mit der verborgene Chancen und Lösungen zuverlässig ans Licht geholt werden. 

Beides lässt sich trainieren - am Besten in Kombination. Denkgewohnheiten lassen sich durch regelmäßiges Training über etwa drei Monate sehr gut "updaten". Dazu braucht es gar nicht viele oder lange Trainingseinheiten.

In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie das "Sowohl-als-auch-Prinzip" zum systematischen Chancen-Denken nutzen. Und wie dieses Denken zur Intuition, zur Grundeinstellung wird. Die Übungsmaterialien stellen wir Ihnen zum Download dazu bereit.


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