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Seminar-Training: Agiles Projektmanagement für nicht-IT Projekte

Im traditionellen Projektmanagement wird zuerst das Projektergebnis genau definiert. Dann werden die zu erledigen Aufgaben von Projektanfang bis -ende detailliert geplant. Innovations- und Entwicklungsprojekte funktionieren anders. Das genaue Ergebnis kristallisiert sich erst im Verlauf des Projekts heraus. Neue Erkenntnisse führen immer wieder zu Anpassungen des Projektziels - wodurch sich auch die Aufgaben und ihre Prioritäten verändern. Für solche Projekte wurden die agilen Methoden des Projektmanagements, wie Scrum, entwickelt. Sie sind bei Softwareprojekten schon lange etabliert.

Auch für komplexe und innovative Projekte ausserhalb der IT funktionieren die agilen Prinzipien. Zwischen der Entwicklung von Software und der Entwicklung industrieller Produkte und Leistungen gibt es jedoch erhebliche Unterschiede. Der sicherste Weg, agile Methoden im industriellen Umfeld zu implementieren, führt über SolidCreativity Trainer und Berater - agile Katalysatoren mit Erfahrung und hoher Kompetenz in Agilität, Industrie und Management.

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Organisationsentwicklungsprojekte

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Produktentwicklungsprojekte

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Strategieentwicklungsprojekte

Hintergrund

Pascal Jarry, Gründer von SolidCreativity, ist Robotik-Ingenieur und ein Urgestein der agilen Softwareentwicklung. Schon 2004 begann er erfolgreich, die agilen Werkzeuge flexibel auf die Besonderheiten industrieller Entwicklungsprojekte anzupassen. Seitdem hat SolidCreativity über einhundert Teams in (nicht-IT) agilem Projektmanagement geschult und begleitet.

Dabei sind wir keine agilen Methodengurus - sondern betrachten jedes Projekt und jede Organisation individuell. Gemeinsam mit Projektentscheidern und Projektteam finden wir dann - methoden-flexibel - den besten Weg zum erfolgreichen Projektabschluss.

Was Sie nach dem Seminar wissen

  • Bei welchen Projektmerkmalen und Rahmenbedingungen agiles Projektmanagement Ihre beste Option ist.
  • Welche Umstände gegen den Einsatz von Scrum sprechen können.
  • Wie die Kanban-Methode als Einstieg in, Alternative oder Ergänzung zu Scrum genutzt wird.
  • Wie Anforderungen agil ermittelt und umgesetzt werden.
  • Was es bedeutet, in Feedback-Schleifen zu entwickeln - statt einen frühen Plan abzuarbeiten.
  • Warum agile Praktiken zu mehr Transparenz, Motivation und Erfolgserlebnissen führen.
  • Wieso ein fester Arbeitsrhythmus, nicht nur auf römischen Galeeren, hohe und nachhaltige Produktivität erzeugt.

Was Sie nach dem Seminar können

  • Anhand von Projekt- und Organisationsmerkmalen die passende Projektmanagement-Methode auswählen.
  • Ein dynamisches Projektziel erarbeiten und es im Verlauf des agilen Projektes konkretisieren.
  • "Projekt-Stakeholder" von Beginn an einbeziehen und als Ressourcen nutzen - um das bestmögliche Projektergebnis zu liefern.
  • Die grundlegenden Aufgaben eines Teammitglieds, eines Scrum Masters oder eines Product Owners im agilen Projekt wahrnehmen.
  • Mit etwas "on-the-project"-Coaching Ihre ersten Entwicklungsprojekte mit Scrum-, Kanban oder hybriden Projektmanagement durchführen.

Wer profitiert vom Agile-Training?

"Mit Agile werden Entwicklungsprojekte schneller abgeschlossen - und das meist mit einem wesentlich besserem Ergebnis. Wichtig ist, dass Agile/Scrum eine Methode der Software-Entwicklung ist - und für andere Projektinhalte intelligent und flexibel angepasst werden muss."

Trainingsinformationen

So trainieren wir

  • Wir arbeiten sehr interaktiv – mit vielen Übungen und einem hohen Diskussions-anteil. Dazwischen gibt Ihnen der Seminarleiter viele praktische Beispiele für die Lerninhalte.
  • Ein Großteil des Training hat Workshop-Format. Sie wenden Ablauf und Denkwerkzeuge der Methode auf reale Aufgabenstellungen an.
  • Bei der zweitägigen Veranstaltung ist der zweite Tag ein Workshop, an dem Sie ein reales Thema Ihrer Organisation bearbeiten. So gelingt der Praxistransfer des Erlernten optimal – und Sie liefern direkt wertvolle Ideen für Ihre Innovationspipeline.
  • Für einen optimalen Trainingstransfer betreuen wir sie 3 Monate per Telefon oder Online.

Organisatorisches

  • Das Training ist besonders als Inhouse-Veranstaltung angelegt. Bitte kontaktieren Sie uns für Informationen zu offenen Trainings.

  • Haben Sie internationale Teilnehmer? Wir bieten die Veranstaltung in Deutsch, Englisch oder Französisch an.

  • Wir führen die Veranstaltung für Sie durch als Kombination von eintägigem Seminar und Projekt Kick-of oder als zweitägigen Trainings-Workshop. Zwischen 6 und 12 Teilnehmer je Veranstaltung sind optimal.

  • Die Teilnehmer erhalten eine laminierte Schritt-für-Schritt-Anleitung und die Trainingsfolien.

Kunden

Trainingsinhalte

  • Merkmale des planungslastigen, traditionellen Projektmanagements
  • WBS - Möglichkeiten, komplexe Aufgaben sinnvoll zu zerlegen
  • Vergleich traditioneller und agiler Ansätze
  • Traditionelle und agile Definition von Projektzielen
  • Das Kanban-Prinzip: Nachhaltig hoher Durchsatz
  • Portfolio-, Projekt- und Aufgabenmanagement mit Kanban 
  • Einfache und erweiterte Techniken für Kanban Boards
  • Die agile Erfahrung: iterativ-inkrementell statt perfektionistisch

 

 

  • Scrum - ein agiles Projektmanagement-Framework
  • Rollen, Artefakte und Meetings: die Elemente von Scrum und ihr Zusammenspiel
  • User Stories und Product Backlog: das agile Anforderungsmanagement
  • Agile Aufwandschätzung und Priorisierung
  • Scrum Board und Sprint: Produktivität und Erfolgserlebnisse
  • Der SolidPlan: Qualitätsziele entwickeln und verfolgen
  • Agile und industrielle Rahmenbedingungen integrieren: Innovationsmanagement, Stage-Gate®, Supply Chain, Produktionstechnologie und Marketing

"Haben Sie Fragen? Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören".

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Dietmar Gamm – Geschäftsführer

Kontakt

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Häufige Fragen

Für Projektmanagementzwecke sprechen wir von einem Entwicklungsprojekt, wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Das Projektziel ist mehr oder weniger unscharf. Es existiert eine Liste von Anforderungen an das
    Projektergebnis, aber noch keine klare und genaue Beschreibung des Systems, durch welches die
    Anforderungen erfüllt werden sollen.
  • Auch die Anforderungen sind noch nicht in Stein gemeißelt. Im Projektverlauf werden Informationen
    gesammelt und Erkenntnisse gewonnen, die Einfluss auf die endgültigen Anforderungen haben. Diese
    Erkenntnisse können aus Experimenten, Beobachtungen, Befragungen und anderen Quellen kommen.
  • Das zu entwickelnde System (z. B. Produkt) ist nicht einfach und trivial.

Das ist nicht erforderlich. In einigen Teilen des Trainings ist es zwar interessant, wenn die Teilnehmer die
beiden Ansätze vergleichen können - aber für die Effektivität des Seminars macht das wenig Unterschied.

Die Frage können wir natürlich kaum unvoreingenommen beantworten. Belassen wir es beim Hinweis auf
den Ausdruck „Versuch macht klug“.

Ein Teilnahmezertifikat von SolidCreativity.

Wir bereiten nicht gezielt auf Prüfungen zum Certified Scrum Master, Certified Product Owner o. Ä. der einschlägigen Organisationen vor. Unsere Mission ist Sie fit zu machen für erfolgreiche agile Projekte - und nicht für das Bestehen von Multiple-Choice Prüfungen. 

So ein Zertifikat stört natürlich nicht - belegt aber nicht mehr, als dass der Inhaber einen recht theoretischen Multiple-Choice-Test bestanden hat.

Zum (non-IT) Agile-Profi werden Sie nur durch ein praxisnahes Training mit Übungen - und eine Phase agiler Projektarbeit, unterstützt durch (mindestens) einen erfahrenen Agilisten.

Wenn das Projekt und die Projektumstände relativ einfach sind, wird das funktionieren. Die häufigere
Erfahrung ist aber: Projektmerkmale, Teams und Stakeholder sind von Projekt zu Projekt sehr verschieden.

Deshalb gibt es in den ersten zwei bis drei Monaten häufig Bedarf für Feedback, zusätzliche Informationen und Ratschläge. Das Gesamtpaket, welches wir in der Regel vorschlagen, beinhaltet Unterstützung per Telefon, Email oder Webkonferenz - ebenso wie zwei bis drei Termine zur Vor-Ort-Unterstützung in wichtigen Phasen.

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