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Seminar-Training: Entscheidungsstrategien für Innovations- und Projektmanagement

Effektiv Entscheidungen zu treffen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Innovations- und Projektmanagement - und vielleicht der am meisten unterschätzte.

Innovationsführer entscheiden sowohl logisch-zielorientiert als auch zügig - ganz besonders unter „dynamisch-unsicheren Bedingungen“. In diesem Seminar trainieren wir den Einsatz wirksamer Entscheidungsstrategien - Strategien für einen kompetenten Umgang mit Risiko und Unsicherheit in Entwicklungsprojekten.

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Zwischen Alternativen entscheiden

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Stop-or-Go-Entscheidungen

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Prioritäten und Reihenfolgen

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Ressourcen zuteilen

Von diesem Training - Seminar profitieren Entscheider aus:

Entscheidungskompetenz und ihre Hürden

Wir denken, dass wir unsere Entscheidungen stets rational und zielorientiert treffen - unbeeinflusst von persönlichen Faktoren oder nicht entscheidungsrelevanten Umwelteinflüssen. Dass dies eine Illusion ist, wird seit Jahrzehnten in Hunderten von Studien belegt.

Herbert Simon, Daniel Kahnemann, Amos Tversky, Robert Dobelli, Dan Ariely und besonders Gerd Gigerenzer sind die wichtigsten Forscher und Autoren, die sich mit dem Thema "Entscheiden" beschäftigt haben. Die drei Ersten wurden dafür sogar mit Nobelpreisen anerkannt.

Problem erkannt - Gefahr gebannt? Leider nicht. Die Empfehlungen gehen selten darüber hinaus, sich diese „Störfaktoren“ immer wieder bewusst zu machen. Das genügt nicht! Was Entscheider und Organisationen benötigen, sind einfache, praktische Entscheidungsstrategien. Vorgehensweisen und Regeln, durch die Entscheidungsverzerrungen systematisch ausgehebelt werden. Hier bringt sie unsere exklusive SolidDecisions-Methode weiter.

Was Sie nach dem Training wissen

  • Welche Faktoren zu schlechten Entscheidungen - oder zur Entscheidungsparalyse - führen.
  • Bei welchen Entscheidungsproblemen das Bauchgefühl wichtig ist.
  • Welche zwei Ansätze der Entscheidungsfindung es gibt. Was ihre Stärken und Schwächen sind - und wie wir sie optimal einsetzen.
  • Warum Sie im ersten Schritt immer die Entscheidungsziele klären sollten.
  • Wie Sie jede Entscheidung in zwei Teile zerlegen - und dadurch bessere Ergebnisse erzielen.
  • Wie Sie - auch bei komplexen Entscheidungsproblemen - entspannt bleiben. 

Was Sie nach dem Seminar können

  • eine strukturierte Übersicht der Entscheidungsthemen in Ihrer Organisation entwickeln.
  • für die wichtigsten oder wiederkehrenden Entscheidungsthemen die jeweiligen Entscheidungsziele und -randbedingungen klären.
  • für diese Entscheidungsthemen eine zweistufige Entscheidungsstrategie definieren (bestehend aus einfachen Entscheidungskriterien und heuristischem Entscheidungsmechanismus).
  • die entwickelten Entscheidungsstrategien testen, optimieren und implementieren.

Trainingsinformationen

So trainieren wir

  • Das Training ist sehr interaktiv - die meiste Zeit wird geübt, ausprobiert und diskutiert. Dazwischen erläutert Ihnen der Seminarleiter alles, was Sie über Theorie und Praxis unternehmerischen Entscheidens wissen müssen.
  • Das reine Wissen bringt Sie nicht weiter. Deshalb arbeiten wir am zweiten Trainingstag daran, das neue Wissen auf neue oder bestehende Entscheidungsthemen Ihrer Organisation anzuwenden. 
  • Das Training ist besonders als Inhouse-Veranstaltung angelegt. Bitte kontaktieren Sie uns für Informationen zu offenen Trainings.
  • Haben Sie internationale Teilnehmer? Wir bieten die Veranstaltung in Englisch oder Französisch an.

Organisatorisches

  • Das Training ist besonders als Inhouse-Veranstaltung angelegt. Bitte kontaktieren Sie uns für Informationen zu offenen Trainings.

  • Haben Sie internationale Teilnehmer? Wir bieten die Veranstaltung in Deutsch, Englisch oder Französisch an.

  • Wir führen die Veranstaltung für Sie durch als eintägiges Seminar oder als zweitägigen Trainings-Workshop. Zwischen 6 und 12 Teilnehmer je Veranstaltung sind optimal.

  • Die Teilnehmer erhalten eine laminierte Schritt-für-Schritt-Anleitung und die Trainingsfolien.

Trainingsinhalte

Tag 1 - Seminar

  • Management-Entscheidungsprobleme abgrenzen und formulieren 

  • Entscheidungen unter Unsicherheit - Probleme und Nicht-Lösungen

  • Entscheidungsziele, Entscheidungslogik und Entscheidungstechniken verstehen

  • Rationale und intuitive Methoden - Praxisbeispiele

  • Entscheidungssysteme - der Schlüssel zu klugen Entscheidungen
  • Störpotenziale im Entscheidungssystem - aufdecken und behandeln
  • Das effektive Entscheidungs-Design - entwickeln und umsetzen

 

 

 

Tag 2 - Workshop

  • Entscheidungsprobleme für Workshop festlegen 

  • Vorbereitung: Entscheidungsziele, Entscheidungssystem, Störpotentiale

  • Entwicklung robuster Entscheidungs-Designs für gewählte Entscheidungsprobleme

  • Implementierung der entwickelten Designs: Hürden und Strategien

  • Diskussion: Die entscheidungskompetente Organisation

"Haben Sie Fragen? Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören".

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Dietmar Gamm – Geschäftsführer

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Häufige Fragen

  • Wenn Entscheidungen verzögert oder gar nicht getroffen werden. Wenn die Entscheider vor einer Entscheidung immer noch eine weitere Untersuchung, eine detailliertere Ausarbeitung oder neue Risikobetrachtung benötigen (auch genannt: Entscheidungsparalyse).
  • Wenn getroffene Entscheidungen immer wieder überprüft und hinterfragt werden - über das normale Maß hinaus.
  • Wenn getroffene Entscheidungen nicht - oder nur sehr zurückhaltend - umgesetzt werden. Wenn also die Ausführenden nicht hinter der Entscheidung stehen.
  • Wenn es bei der Entscheidungsfindung immer wieder zu - offenen oder verstecken - Meinungsverschiedenheiten oder Interessenskonflikten kommt.
  • Wenn die Mehrzahl der getroffenen Entscheidungen in Ihren Auswirkungen keine Werte für die Organisation oder das Unternehmen schaffen.

Sie kennen den IT-Begriff „Müll rein - Müll raus“. Die Zahlen hinter den meisten (bzw. allen) betriebswirtschaftlichen Analysen beruhen auf einer Vielzahl von Annahmen. Etwas provokativ dargestellt:

Es werden sieben breit streuende Faktoren miteinander multipliziert - und am Ende kommt ein Betrag heraus, der mit beiden Nachkommastellen präsentiert wird (… wirklich schon oft gesehen) und dadurch hohe Glaubwürdigkeit erhält. Sehr oft dienen die detaillierten Analysen auch nur zur Rechtfertigung einer bereits getroffenen, intuitiven Entscheidung. Nach unserem Seminar werden Sie erkannt haben, dass die Qualität einer Entscheidung - ab einem Punkt - mit zunehmender Analytik wieder abnimmt.

Berechnungen und Analysen sind wichtige Entscheidungsinstrumente - nur wie und wozu diese Instrumente in der Praxis eingesetzt werden, ist alles andere als zielführend. Sie sind kein geeignetes Mittel, um mit Entscheidungsunsicherheit umzugehen - auch nicht wenn sie mit Monte-Carlo-Simulationen verfeinert werden.

Nicht ganz. Sie werden bessere Entscheidungen zügiger treffen. Der Schlüssel dazu liegt allerdings nicht in Ihrem Wissen oder Ihrem Urteilsvermögen. Der Schlüssel liegt im Prozess des Entscheidens und in der Anwendung einiger Regeln und Prinzipien.

Ein Schlüssel dafür ist der zweite Tag des Trainings, also der Workshop-Teil. Hier wenden wir die
Seminarinhalte auf konkrete Themen Ihrer Organisation an. Damit bekommen Sie einen sehr effektiven
Wissenstransfer.

Dazu kommt eine dreimonatige Phase nach dem Training, in der wir Ihnen für Fragen und Unterstützung zur Verfügung stehen: als Informationsquelle oder für Feedback und Ratschläge zu Ihren eigenen Plänen und Aktivitäten.

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